Unsere nächsten Termine:

Willkommen beim Heimatverein Karlsbad


Aktuelle Informationen:

Sonntag, 4. Dezember 2016 Ausstellung Adventsfenster

"Der kleine Stern von Bethlehem"
Heimatmuseum wird zum Adventskalender
Am zweiten Advent (4. Dezember) kann man im ganzen Heimatmuseum Adventsfenster entdecken. Sie waren in den vergangenen Jahren schon einmal irgendwo in Ittersbach zu sehen.

Zu einem „Adventsfenster“ gehört eine Geschichte oder ein Gedicht, die mit Figuren aller Art illustriert sind.
Lauter kleine vorweihnachtliche Szenen warten also auf die Besucher.
Alter Christbaumschmuck  rundet die Ausstellung ab – und eine Tasse Kaffee gibt es sowieso!

Zu diesem Adventsnachmittag (14 Uhr bis 18 Uhr) ist Groß und Klein herzlich eingeladen!
Der Eintritt ist wie immer frei ! (EB)

Ausblick auf 2017:
Heimatkundliche Wanderungen

Die Älteren unter uns werden sich vielleicht noch an das Schulfach Heimatkunde erinnern, in dem man so vieles über seinen Heimatort und die nähere Umgebung erfuhr.
Bedauerlicherweise ist dies heutzutage nicht mehr der Fall und viele Mitbürger kennen inzwischen die Kanarischen Inseln vielleicht besser als die unmittelbaren Nachbarorte.
Diese Lücke möchte der Heimatverein Karlsbad mit seinen Heimatkundlichen Wanderungen schließen. War 2015 die "Kappler-Wanderung" durchs Eyachtal schon ein voller Erfolg, so kam im laufenden Jahr leider keine Wanderung zustande. Da zahlreiche Teilnehmer der o.g. Wanderung immer wieder Interesse bekundeten, sind für 2017 gleich zwei der beliebten Veranstaltungen geplant.

Zum einen werden wir voraussichtlich im März aktiv auf Spurensuche nach den "Ettlinger Linien" gehen, die rechts der Alb von Etzenrot über Pfaffenrot bis zum Dobel verliefen und dabei auch Spielberger Gemarkung durchquerten. Der genaue Termin wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Als absolutes Highlight sollte man sich bereits jetzt den 9. Juli 2017 vormerken: an jenem Tag findet aus Anlass "250 Jahre Goldstadt" eine Sternwanderung nach Pforzheim unter dem Motto "Auf den Spuren der Rassler" statt. Obwohl die 14 Routen bereits feststanden und Ittersbach nicht als Startort vorgesehen war, gelang es uns, die Veranstalter davon zu überzeugen, dass eine historische Route "Auf den Spuren der Kleinbahn" unbedingt dazugehört, sodass die Route 12 dahingehend abgeändert wurde. Start wird also am Ittersbacher Bahnhof sein und die 19 km lange Strecke wird - soweit möglich - originalgetreu der alten Kleinbahntrasse folgen. Näheres hierzu folgt in der nächsten Ausgabe des Gemeindeblattes. (MGI)


Rückblick

Freitag, 11. November 2016
Offizielle Buchvorstellung von Hildegard Ried

Stefan Langer Hildegard Ried und Markus Gosenberger v li
Als Vertreter der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen, die die Herstellung des Werkes gefördert hat, sprach Stefan Langer anerkennende Worte: „Die Leistung von Hildegard Ried, in 25 Jahren Wissen über das Geschehene zusammenzutragen war für uns Anlass genug zur Unterstützung. Ein schönes Buch, das es wert ist.“

Peter Kiesinger, Bürgermeister-Stellvertreter der Gemeinde Karlsbad schlug einen Bogen zum Eintreten für Demokratie: „Es ist unser aller Aufgabe dafür einzutreten, denn Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit.“ Im Anschluss an die würdigenden Reden las Hildegard Ried aus ihrem Werk und ging vor allem auf die Schicksale Ittersbacher Bürger ein.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Mandolinengruppe der Naturfreunde Karlsbad.
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Hildegard Ried wurde für ihr neuestes Buch "Die Karlsbader Orte in der 1848/49er Revolution" am 16. November in Bad Mergentheim mit dem Landespreis für Heimatforschung des Kunstministeriums Baden-Württemberg ausgezeichnet. (mgo)

Sonntag, 11. September 2016
"Tag des offenen Denkmals"

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Voller Erfolg Richtig viel los war am Sonntag, den 11. September im Heimatmuseum in Karlsbad- Ittersbach.
Rund ums Bier, um alte Brauereien aus der Umgebung und um ehemalige Gasthäuser der Karlsbader Ortsteile waren - auch dank etlicher Leihgaben aus der Bevölkerung - zahlreiche Ausstellungsstücke zusammengetragen worden: Emailleschilder, Biergläser und -krüge, Dokumente, Bügelflaschen und Bierkisten aus Metall und Holz ließen Namen mit Tradition wieder lebendig werden: Fels, Schrempp-Printz, Huttenkreuz und Mönch!

Auf eigens erstellten Schautafeln wurde die Geschichte sämtlicher (bekannter) Karlsbader Gaststätten lebendig, die z.T. seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten nicht mehr existieren: beispielhaft seien hier Adler, Schwanen, Engel oder Traube genannt.
Nicht zu vergessen der Original-Eisschrank aus dem Gasthaus Rössle aus dem Jahr 1900 mit seiner lebendigen Geschichte, die im Jahre 1948 mit Einführung der D-Mark abrupt endete, denn plötzlich waren wie von Zauberhand elektrische Kühlschränke verfügbar!

Braumeister Holger Pfitsch vom "Vogelbräu" hatte einen dreiviertelstündigen Vortrag eingeplant, traf aber auf so interessiertes und sachkundiges Publikum, dass daraus zweieinhalb Stunden wurden, die wie im Flug vergingen.

Dass durch zahlreiche neugezüchtete Hopfen-Aromasorten z.B. eine breite Palette an Geschmacksvarianten möglich ist, ohne gegen das Reinheitsgebot zu verstoßen, war manchem Zuhörer neu.
 
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Die Tische, an denen Kaffee und Kuchen verzehrt wurden, waren ebenfalls gut belegt, sowohl drinnen als auch draußen. Für großes Hallo sorgte aber das Backteam, denn sobald ofenfrische Brote oder Blechkuchen das Backhaus verließen, sorgten diese für reißenden Absatz.
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Zu guter Letzt darf auch die vorbildliche Kooperation mit der Feuerwehr nicht unerwähnt bleiben, die seit mehreren Jahren hervorragend funktioniert, denn wer nicht nur Kuchen essen wollte, war bei der in unmittelbarer Nachbarschaft stattfinden "Hocketse" in guten Händen.  (EB/MGI)

 

 



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